Superb! Italien Tour 2019

Schon bald treffen sich enthusiastische TöfflerInnen um miteinander eine Woche im Norden Italiens, auf menschenleeren Strassen rumzukurven. Du kannst uns ohne Hektik und recht gefahrlos von zu Hause hinter dem Compi-Bildschirm begleiten. Zusammen mit uns eintauchen in ein vielseitiges Abenteuer. Beginnend beim üppigen Essen, überleitend zu einer genialen Gemeinschaft bis zu finalem, leidenschaftlichem Töfffahren. Wer weiss, vielleicht bist Du an einer der nächsten Superb! Töfftouren genau deshalb selbst hautnah mit dabei. Deine Sinne die sich erschöpft mit allen Sensoren, die riechen, schmecken, gucken, fühlen und erfahren, beschäftigen müssen, werden Dir dankbar sein wenn Du sie wieder in einen überschaubaren Alltag entlässt. Ja, sowas kann mit Superb! tatsächlich passieren. Herzlich Willkommen zur Italien Tour von Superb! Denn der Weg ist das Ziel.


Samstag 4. Mai

 

Im Land von Wein, Haselnüssen und Trüffel

 

Endlich, endlich wieder unterwegs, mit nervöser Hand und hüpfendem Herz. Heute haben wir sie kennengelernt, die verschiedenen Grautöne. Nein, nicht im Kino, sondern draussen auf der Strasse. So viel sei verraten, wenn der Himmel eine graue Mine aufgesetzt hat, weint er auch mal mehr oder weniger oft ein paar Regentropfen. Alle Wege führen nach Rom. Von Worb aus in den Süden, ist die Auswahl den Alpenkamm zu queren, doch merklich ärmer. Es liegt auf den Pässen noch sowas von töffunfreundlich viel Schnee. Wir wählen den Weg untendurch, aber mit dem Zug. In Goppenstein zeigt sich eine japanische Reisegruppe sehr interessiert und knipst hemmungslos was das Zeug hält. Autoreisezug und unsere Töff sind beliebte Objekte. Nach ein paar getauschten Infos, entern wir schon bald den Sempione auf einer Alpenautobahn und geniessen einen kurzen Halt auf der Adlerpasshöhe. Es schaut immer äusserst verwegen aus wenn Töff's in einer schneereichen Umgebung zum Fotoshooting geladen sind. Strahlend blauer Himmel verwöhnt uns mit nur einzelnen Wolkenfetzen. Von einem harten Winter gezeichnet, wartet die Natur geduldig auf Ihren üppigen Auftritt. Etwas weiter unten hebt sich der Vorhang zu diesem grandiosen Schauspiel schon merklich. Die Schweizer/Italienische Grenze passieren wir zügig. Italien begrüsst uns mit holprigen Strassen, finsteren Tunnels, farbenprächtigen Gärten und südländischer Architektur. Italianita eben. Ein paar hundert Meter am Lago entlang fahren, den Kopf nach links und rechts drehen (natürlich ohne die Strasse aus den Augen zu verlieren) und schon hat sich der Emotionspegel auf Urlaub eingestellt. Bis nahe an den Lago Maggiore bietet uns die Sonne freundlich Personenschutz. In Stresa erschreckt sie sich ab den pompösen Hotels auf gründlichste, so dass sie sich die nächsten zwei, drei Stunden nicht mehr zeigen will. Ihre Abwesenheit nutzen wir zu einem einfachen Mittagessen. Das lohnt sich tatsächlich doppelt, weil es zu regnen beginnt. Wir entschliessen uns für die Gummihäute und als wir wasserdicht verpackt auf unseren Pferdchen sitzen, regnet es nur noch ein paar Tröpfchen. Auf einer stillen Autobahn cruisen wir durch ausgedehnte, markante Reisfelder, bepflanzt mit zartem Grün. Bald darauf wird es hügliger und das Piemont meldet sich klassisch mit sanften Hügeln und sattem Grün. Unsere Unterkunft und das Essen dass von freundlicher Hand serviert wird ist exzellent, fast paradiesisch. Mit vollem Bauch und müden Augen bliebt mir nur: "Guet Nacht".  


Sonntag 5. Mai

 

Vom Piemont, auf zahlreichen Umwegen, in den Appennin

 

Da sitz ich nun, ich satter Tor und bin gewiss knapp klüger als zuvor. Emu was das Piemont betrifft. Unverständlich weshalb alle motorisierte, zweiradelnde Welt unbedingt in Sardinen dem Kurvengenuss frönen möchte und so reizvolle Gegenden wie das Piemont durchbrausend, links und rechts liegen lassen. Und das auch noch achtlos. Heute, kurz vor dem Frühstück, markiert der Mont Blanc stoisch seine Präsenz. Er schaut uns während unserem Fahren, immer wieder abwechselnd über die Schultern und verliert sich nur zaghaft in den Rückspiegeln. Wir verlassen unsere Unterkunft etwas unsicher. Das trübe Wetter wird uns fast stürmisch um die Nase geblasen. Unverzagt starten wir trotzdem in unsere Tagesetappe und staunen über die liebliche Landschaft. Begleiten uns zu Beginn Haselnussplantagen und Weinberge , wird die zweite Tageshälfte abenteuerlicher. Wir erklimmen Hügel, tauchen in Senken, schenken Flüsschen eine kurze Zeit gemeinsamen Weges, zirkeln uns, um mal langsame und enge, mal um weite und rasche Kurven. Hinter jeder Biegung öffnet sich ein neues Bühnenbild für ein zauberhaftes Märchen. Auch wenn es sich hoch auf einer Krete mal nur geradeaus fahren lässt, verschieben sich die Bilder in der dritten Dimension laufend und schaffen so ein sehr lebendiges Piemont. Die Damen in unsere Gruppe sind hin und weg weil die  Sonne doch noch strahlt und wärmt und weil es so schön grün ist. Das liegt bestimmt auch am Regen, dessen Genuss uns heute aber eher zweifelhaft erscheint. Die letzten dutzend Kilometer werden wieder kühl. So kommt es, dass alle mit hochrotem Kopf, freudig wartend, am Tisch sitzen. Eine heisse Dusche geniesst halt doch den Status unbezahlbar und hat den Vorteil, dass sich der Tag, in Gedanken erneut erleben lässt. Da fällt mir auf, dass die meistgesehenen Verkehrszeichen im Piemont darauf hinweisen die Geschwindigkeit an die Verhältnisse Innerorts anzupassen, weil man ansonsten geschwindigkeitsübertretend gebüsst wird. Gleich darauf folgt wohl das Signet der Schneekettenpflicht, das aufzeigt, diese schweren Dinger entweder im oder am Auto mitzuführen. Wie dem auch sei. Ich freu mich auf Morgen und deshalb "Guet Nacht".


Montag 6. Mai

 

Wo zwei oder drei TöfflerInnen versammelt sind

 

Schön, dass verschiedene Menschen zu einer so tollen Gemeinschaft zusammen wachsen. Wir sitzen gemütlich beim Frühstück und Claudia schwirrt um uns, wie eine wilde Hummel. Sobald auf einem Teller der Ist-Zustand abnimmt, wird gefragt und das äusserst freundlich, ob denn nachgelegt werden soll. Ein ehrliches Ja dazu zu finden fällt enorm schwer. Unser Verdauungstrakt ist noch mächtig am wirken mit dem Essen vom Vorabend. Frühstück gut, Wetter gut. Der Tag beginnt vielversprechend und Jolanda weiss, es wird so bleiben. Gepackt, draufgesessen und los geht's.  Kennst Du auch Strassen die Dich keine fünfzig Meter geradeaus blicken lassen? Wir schon! Einzig das Ambiente rundherum wechselt. Mal ist die Strasse ein Strässchen, dann wieder nicht. Mal ist der Belag griffig und glatt, mal wieder nicht. Mal begleitet uns ein frisches sattes Grün von Büschen und Bäumen, mal  wieder nicht. Mal liegt Schnee neben der Strasse und wir frieren uns trotz Sonne die Klammern ab. Absteigen tun wir aber immer mit einem breiten Lächeln im Gesicht und gratulieren uns herzlich zu der genialen Tour. Kurven ohne Ende und als wir einen Wegweiser passieren auf dem steht: Pontremoli 31 km, fahren wir erwartungsvoll hoffend daran vorbei. Dorthin wollen wir zwar schon, aber doch nicht auf dem direkten Weg. Tatsächlich reiht sich dieser Umweg nahtlos in die Highlights dieses Tages und keiner fällt ab. Pferde, Eichhörnchen, Katzen, Hunde, Hühner und ein übermütiges Geissenkind lernen wir auf unserer raschen Fahrt kennen. Baustellen und Umleitungen plagen uns nur dezent. Als unser Tourguide mit fünf weiteren Töff's im Windschatten, noch von zwei Polizisten angehalten wird, die einzig fragen ob wir zusammengehören und uns nach einem verständnislosen Ja, wieder auf die Strasse entlassen, wissen wir tief in uns drinnen, Heute ist ein wirklich guter Tag. Wir erwarten einen ebensolchen Morgen und wissen, er wird so. Unsere Wetterverantwortliche Jolanda lässt Ihre Beziehungen zu den höheren Instanzen und die sind ausgezeichnet, spielen. Doch erst lassen wir uns zum Abendessen einladen und geniessen es einfach hier zu sein. Guet Nacht.


Dienstag 7. Mai

 

Heute ganz besonders: Der Weg ist das Ziel

 

Heute starten wir in Pontremoli, einem hübschen Städtchen oberhalb der Toskana. Wir geniessen ein Frühstück in uraltem Gemäuer, verstauen unser Gepäck gut gelaunt und sind schon bald unterwegs. Gleich zu Beginn will uns das Navi auf die Autobahn verleiten. Noch rechtzeitig gelingt es uns, die Kurve zu kriegen und auf langweiligen Hauptstrassen an interessantere Kurvenkombinationen zu geraten. Und wie!!! Mehrere Male hüpft sich mein Herz, in übermütiger Manier, fast in einen Infarkt. Einen Pass erwähne ich gerne besonders, weil er sich ohne grossen Anlauf weit vorne in meine Pässe-Bestenliste einreiht. Name? Fahr doch einfach mal mit und lerne ihn persönlich kennen. Wunderschöne Ausblicke, während wir uns stetig in die Höhe schrauben, auf das Meer und die tiefen Narben der Steinbrüche in die karge und königliche Bergwelt des Appennin. Wir tauchen in einem Tunnel unter dem Gipfel durch und tanzen uns, abwechselnd links und rechtsdrehend, in einer engen Bergwelt abwärts in spürbar wärmere Gegenden. Wir besuchen ein Hotel, dass seine Besten Zeiten schon lange verlebt hat und werden von der zahnlosen Besitzerin aufs Herzlichste empfangen. Alles sind gesammelte Eindrücke die sich nun ihren Platz im Erinnerungsalbum erobern müssen. Farben, Gerüche, Menschen und natürlich über allem Töfffahren und unsere wachsende Gemeinschaft. Wir sind auf Passstrassen unterwegs die Rot geteert sind, umsäumt mit Resten von weissem Schnee und überdacht mit einem frischen, erwachenden Grün von Büschen und Bäumen. Traumhaft! Vielerorts duftet es kräftig nach Frühling, nach salzigem Meer und einer überschwenglichen Vegetation. Das Wetter hält dicht. Nicht eine graue Wolke, die vom Meer hergetrieben wird, regnet sich auf unserem Weg dem Appennin entlang aus. Immer, so scheint es mir, fliehen wir den Wolken und kommen tatsächlich trocken und mit sonnigem Gemüt an unserer Unterkunft an. Die herzliche Gastgeberein bereitet schon unser Nachtessen vor. Ich muss mich also bald mal frischmachen. Aber erst nach dem Genuss eines würzigen Bieres oder besser deren Zwei. Deshalb Guet Nacht.


Mittwoch 8. Mai

 

Handwerkermarkt, Dom und die alte Brücke

 

Heute haben wir die Qual der Wahl. Fahren wir Töff oder sehen wir uns Florenz an. Das unfreundlich, nebelige und nasse Wetter hilft rasch sich nur mehr auf die Florenzbesichtigung zu konzentrieren. Doch spulen wir zum Anfang. Unser Agriturismo ist paradiesisch im hügeligen Umland von Firenze zu finden. Die freundlichen Inhaber verwöhnen uns schon zu Beginn des neuen Tages mit regionalen Köstlichkeiten dass einem Aug, Ohr und Mund übergehen. So zu frischer Kraft gefunden besteigen wir alle erwartungsfroh unser Taxi und lassen uns bis in den historischen Kern von Firenze fahren. Während der Fahrt hat sich der Nebel verflüchtigt und die Sonne gewinnt vehement an Kraft. Mist, denke ich mir, auf dem Töff hätte ich wohl doch das grössere Abenteuer erlebt. Trübe Gedanken die sich augenblicklich verflüchtigen, als wir über eine Kuppe fahren und sich uns Florenz in der Senke, mit dem Dom zu seiner mächtigen Kuppel lockt. Um es gleich gesagt zu haben, der Dom ist in seiner Dimension und Schönheit ein architektonisches Meisterwerk und ein absolutes Besichtigungsmuss. Aussen wie Innen. Das finden nun dummerweise auch noch Tausende andere Besucher und die Besucherschlange die sich anstellt um ein Eintrittsticket zu bekommen ist mehrere hundert Meter lang. Für uns wird das heute wohl nichts. Den Dom besuchen wir einfach in einer der nächsten Superb! Italientouren bei schlechterem Wetter nochmal. Hautnah überlebt haben wir eineTaxifahrt mit einem einheimischen Driver. Wir haben bis dahin schon einiges geahnt, nun wissen wir tatsächlich, Sicherheitslinien und Geschwindigkeitslimiten sind ausschliesslich Empfehlungen. Blinker sind hübsche Dekoelemente, das Texten von SMS flutscht im hektischen und starken Feierabendverkehr auch hinter einem Auto der Polizia ausserordentlich gut. Was liegt zwischen den Hin- und Zurück Taxifahrten? Der Besuch einer wunderschönen Stadt, mit einem schier unerschöpfliche Reichtum an Sehenswürdigkeiten, wie dem allesüberragenden Dom, viele Kirchen und Museen, die alte Brücke, der Handwerkermarkt und vielem noch unbekannten mehr. Interessant sind auch die lärmenden Elektroautos die sich, reich an Zahl, mit nervigen Pieptönen den Weg durch die Touristenmassen bahnen. Ist Firenze einen Besuch wert? Ja, unbedingt und dann noch einer und noch einer. Vielleicht sogar auf einer Superb! Italientour. Mit müden Beinen sind wir dankbar für die Stunde die wir noch vor dem äusserst delikaten Nachtessen ausruhen können. Deshalb auch hier nun : Guet Nacht. 


Donnerstag 9. Mai

 

Zwischen den Wettergezeiten

 

Eigentlich sonderbar, der heutige Tag vermag sich als schlechtester und bester Tag zu zeigen. Wie geht den sowas? Heute Morgen vibriert mich mein Smartie aus dem Schlaf. Der zweite Blick gilt dem Wetter und meine Stimmung stürzt ins Bodenlose. Das ist das mit Abstand miserabelste Wetter auf der ganzen bisherigen Tour. Es giesst wie aus Kübeln. Ich studiere ausgiebig die Prognosen für Heute für Start- und Zielort gleichzeitig. Nach dem Frühstück und ein paar Minütchen mehr soll es etwas aufklaren. Also starten wir erst gegen 10.00h. Und siehe da, das Wetter hält sich an die Vorhersage. Wir lassen die Regenkombis verstaut, setzen uns mutig auf unsere Töffs und reihen uns schon bald in einen dünner werdenden Verkehr ein. Einige Pässe sind heute noch zu erfahren und unsere Skepsis verfliegt spätestens als das Quecksilber sich bis zur Zahl siebzehn hochkämpft. Rund eine Stunde später sind wir unter strahlendem Sonnenschein unterwegs. Die Stimmung gewinnt positive Energie. Der Radieslipass führt uns lange und kurvenintensiv bis zur Passhöhe auf über 1500 Metern. Schnee säumt die nassen Strassen die sich durch noch blätterlose Wälder schlängelt. Es dauert nicht lange und auf unserem Abstieg kommt uns ein frischer und kräftiger Frühling entgegen der die Bäume und Büsche mit belebenden Blätterwerk schmückt. Wir könnten genau so gut im Jura unterwegs sein, wenn sich zwischen der italienischen Bergflora nicht  auch noch ab und zu Palmen und knospende Oleanderbüsche verstecken würden. Die bunten und ineinander verschachtelnden Häuser in den Ebenen und die Naturstein gemauerten Häuser in den Bergen zeugen von verschiedenen Lebensarchitekturen. Dazwischen finden sich immer veschiedene Zeugnisse einer reichen Geschichte. Ich zirkle um eine Kurve und schon steht abwechselnd, in weiterer und näherer Entfernung, eine Kirche, Herrschaftshaus, Castello oder zumindest eine Ruine auf einem Hügel. Italien ist faszinierend. So sehr, dass sich unsere Gemeinschaft vor, während und auch nach dem Abendessen in der neuen Unterkunft in Pontremoli, lebhaft über den vergangenen Tag austauschen kann. Ein solcher Tag kann einfach nicht schlecht sein. Schon gar nicht mit Superb! Deshalb: "Guet Nacht".  


Freitag 10. Mai

 

Töfffahren, essen, drinken und geniessen in Reinkultur

 

Zurück im Piemont! Etwas bedrückt verlassen wir unser Agrit0urismo in Pontremoli. Immer wurden wir aufs Beste, in den vergangenen Tagen, versorgt. Leidenschaftliche Gastgeber, Köche und Serviererinnen, haben es uns an nichts fehlen lassen. Die Wehmut verblasst rasch und das aus zwei Gründen. Erstens werden wir heute Abend noch einmal in einer genialen Unterkunft wohnen und Zweitens zirkeln wir uns schon kurz nach Pontremoli wieder in die Höhe und das bei ausgezeichnetem Töfffwetter. Es gibt noch ein paar Pässe die es zu bezwingen gilt. Dann stehen in Reih und Glied eine Kurve nach der anderen auf einer raschen und gut ausgebauten Hauptverkehrsachse. Das macht nun wirklich Spass. Unterbrechend wirken die kurzen, oft wohltuenden Stopps wenn die Natur fordernd beiderlei Geschlechter ruft und etwas später dann natürlich auch wieder zum Nachfüllen. Der letzte Pass steht an. Dann folgt eine langweilige Fahrt über die Ebene bei Alessandria  bis ins Piemont. Sobald es wieder kurviger wird, sind auch die müdesten Lebensgeister wieder wach. Erstaunlich was sich in so kurzer Zeit, nur ein paar Tage zwischen hin und wieder zurück, alles verändern kann. Es ist warm und kräftig grün. Der Raps ist schon verblüht und Weizen steht schon unreif in den Ähren. Düfte riechen intensiv um die Wette, mal fein und gut, mal überhaupt nicht. Wir treffen, trotz langer Anfahrt recht früh im Agritourismo, der letzten Unterkunft in dieser Superb! Italientour, ein. Die letzten 30 Kilometer sind mühsam. Heiss und mit mehr Verkehr als wir uns in den vergangenen Tagen gewohnt waren, wird der Appennin im Rückspiegel kleiner. Es dauert ein kurzes Weilchen, bis die lieblichen Hügel des Piemont uns wieder zum ausgiebigen Kurvenfahren einladen. Alle TöfflerInnen sind recht müde und erfrischen sich vor dem Abendessen noch kurz, weil doch eher frisch, im Pool. Bald treffen wir uns zum Abendessen und zerquatschen den vergangen Tag. Guet Nacht und bis Morgen zu unserer letzten Etappe.