Reiseprogramm österreich


Samstag, 1. Tag: Individuelle Anreise mit unseren Motorrädern nach Worb, zum Sitz von Superb! Treffpunkt 9:00h. Bei Kaffee und Gipfeli erfahren wir die Infos zum Reisebeginn und bekommen Antworten auf unsere Fragen. Bald darauf satteln wir uns auf unsere Töffs und starten zu unserem Superb! Österreich Abenteuer. Wir streifen durchs Voralpengebiet Richtung Berneroberland, queren ein paar Alpenpässe und machen unseren ersten Übernachtungshalt im Graubünden. Wir übernachten, nach einem feudalen Nachtmahl, das erste Mal als Gemeinschaft, noch in der Schweiz aber schon etwas näher der Grenze zu Österreich.


Sonntag, 2. Tag: Wir frühstücken ohne Hast in unserer Unterkunft und freuen uns auf die Kilometer die vor uns liegen. Nach zwei, drei Pässefahrten kreuzen wir die Grenze zu unserem Nachbarland und bleiben etwas länger Gast darin. Wir besuchen über unzählige Kurven einen Stausee und versinken staunend in der magischen, alpinen Bergwelt. Etwas später fahren wir dieselbe Strasse wieder zurück und an unserer Unterkunft vor, quartieren uns ein und lassen den Tag, mit unserem ersten Wienerschnitzel und viel Gerede, gemütlich ausklingen.


Montag, 3. Tag: Nach einem herzhaften Frühstück finden wir uns schon bald auf unseren Töffs ein und geniessen Kurven, Berge und Gemeinschaft bis in die Zehenspitzen. Wir umfahren Innsbruck, besuchen Hauptstrassen nur kurz und lassen die Inntalautobahn baldmöglichst links liegen. Wir geniessen einen kurzen Spaziergang und einen gemütlichen Kaffee in Rattenberg und entern am Ende eines gefüllten Tages das mondäne Zell am See. Nach dem Nachtessen haben wir noch ein wenig Zeit um mam Ufer zu promenieren und einfach zu geniessen.


Dienstag, 4. Tag: Heute können wir aus vielerlei wählen. Nach dem späten Frühstück können wir am nahen Zellersee braun werden, schwimmen und tauchen. Viele Wanderwege locken zum ausgiebigen spazieren oder wenn es den sein muss kann man auch hemmungslos im mondänen Zell am See einkaufen und flanieren. Mit anderen Worten, heute ist urlauben angesagt.


Mittwoch, 5. Tag: Ein reichhaltiges Zmorgebuffet lässt keine Wünsche offen. Wieder auf dem Töff, halten wir uns gen Osten und kurven bald durchs Salzkammergut. Je nach Zeit, gelingt uns ein Stopp beim Oberkellner Leopold im Weissen Rössl am Wolfgangsee. Eine Fahrt durch sanft bergige Gegenden später, fahren wir bei unserer Unterkunft vor und lassen uns verwöhnen.


Donnerstag, 6. Tag: Nicht mehr weit vom Einfluss der ungarischen Pusta, gewinnt das Motto von Superb! heute besonders an Bedeutung „der Weg ist das Ziel“. Über sehr viele Umwege lassen wir es uns gut gehen. Bald verlassen uns die bewaldeten Hügel und wir lernen den Einfluss der Donau kennen. Wir schlagen unser Lager an den Gestaden dieses mächtigen und geschichtsträchtigen Flusses auf. Essen üppig zu Abend und geniessen neugierig den Schiffsverkehr bei einbrechender Nacht. Müde, aber satt und glücklich fallen wir in unser weiches Bett.


Freitag, 7. Tag: Viel Wasser fliesst während unserem Frühstück die Donau runter. Wir klemmen uns wieder auf unsere Töffs und queren die Ebene der Donau auf eher langweiligen, aber raschen Strassen. Bald kurven wir wieder durch die letzten Ausläufer der Alben und treffen recht früh in unserer schmucken Unterkunft ein.


Samstag, 8. Tag: Wir frühstücken majestätisch und auch etwas später und lassen die Seele baumeln. Wir besichtigen Eisenstadt, die Landeshauptstadt des Burgenlandes, und lernen viel über Kultur und Geschichte, bevor wir Rust und Mörbisch am Neusiedlersee einen Besuch abstatten. Der Reiz, Dich am Neufeldersee in die Sonne zu packen und ab und an in kühles Seewasser einzutauchen, ist grösser? Du darfst! 😉 Nachtessen tun wir urchig beim Heurigen und geniessen Köstlichkeiten an der Eisdiele. Oder um es anders zu formulieren, heute machen wir Urlaub!

 

Wir verabschieden am späten Nachmittag die Superb!er der Österreichtour I, die für den Rückweg den Autoreisezug nehmen.


Sonntag, 9. Tag: Wir begrüssen am Morgen die Superb!er für die Österreichtour II, die mit dem Autoreisezug eingetroffen sind.

 

Wir befahren und staunen über verschlungene Strassen die sich durch das nördliche Burgenland winden. Zwischen Leithagebirge und Neusiedlersee gelangen wir auf guten und raschen Strassen in und durch die Bucklige Welt. Dazwischen erobern wir die mächtig auf einem Felssporn trohnende Burg Forchtenstein und geniessen Strassen die sich um und über Hügel winden und dazwischen auch mal erfrischende Pausen. Nach der kurvenreichen Fahrt in der zweiten Tageshälfte, empfängt uns das Gasthaus zum üppigen Nachtessen und zur ersten, gemütlichen Übernachtung in einem kleinen schmucken Ort.


Montag, 10. Tag: Nach einer erholsamen Nacht verlieren wir uns an einem unüberschaubaren Frühstücksbüffet. Wir starten gestärkt durch eine abwechslungsreiche Rundfahrt durchs Maria Zeller Land. Wir erfahren das Höllental, den Rohrer Sattel, machen eine Pause in der Kalten Kuchl und fahren weiter über das Preiner Gscheid zum Nachtessen und der Übernachtung in unserem gemütlichen Gasthaus.


Dienstag, 11. Tag: Beim Frühstück langen wir nochmals ordentlich zu. Wir erfahren eine Transit-Etappe, teils auf Höhenkämmen, auf grünen Almen und zwischen muhendem Getier hindurch, teils durch grüne, schmale Täler und bewegen unsere Töff's gekonnt und leidenschaftlich, mal rechts, mal links wedelnd, von der Buckligen Welt, um Graz herum, dem Soboth-Stausee entlang, in den Süden von Kärnten. Wir essen gemeinsam zu Abend und ergeben uns dem Schlaf der Gerechten, in unserer neuen Unterkunft.


Mittwoch, 12. Tag: Wir sitzen etwas später als gewohnt am Frühstückstisch. Heute fahren wir nur kurz Töff. Zum Beispiel zum höchsten Holzturm Europas dann nach Klagenfurt, und später vielleicht zu einer romantischen Kreuzfahrt auf dem Wörthersee? Oder könnte dich vielleicht die wildromantische Tscheppaschlucht reizen? Nur im Pool planschen und ausspannen dürfte auch auf dem Programm stehen. Beim Abendessen haben wir viel zu erzählen, bevor wir uns ins Land der Träume verabschieden.


Donnerstag, 13. Tag: Ein üppiges Frühstück in der Unterkunft macht möglich, dass die Transit-Etappe vom Süden Kärntens, in die Nähe des Grossglockners, Ernährungstechnisch überlebbar wird. Wir fahren durch die Ebene der Drau und des Wörther- und Ossiachersees und durchstreifen auf unserem Weg ein beschauliches Tal, geschmückt mit hübschen Dörfern und schrauben uns Richtung Nockalm. Nach diesem Höhepunkt begleitet uns kurz ein glitzernder Fluss in seinem engen Bett und nach einem Abstecher  durch stille und romantische Orte, fahren wir am Talboden einer Bergflanke entlang zu unserer nächsten Unterkunft. Nach dem Genuss einer herzlichen Gastfreundschaft empfängt uns, freundlich und einladend, unser weiches Bett.


Freitag, 14. Tag: Mit leiser Nervosität lassen wir uns auf unser reiches Frühstücksbüffet ein. Heute ist es soweit: die Grossglockner-Hochalpenstrasse wird durch viele Windungen bezwungen. Weil es so schön war, hängen wir gleich noch ein paar zusätzliche Kurven an und queren das geschäftige Inntal, fahren an seiner nördlichen Flanke zu einem idyllischen Seelein für unseren Mittagshalt. Mit vollen Bäuchen setzen wir uns auf unsere Maschinen und geben uns erneut einem gemächlichen Kurventanz hin, bis vor unsere Unterkunft. Auch hier erfahren wir eine herzhafte Gastfreundschaft, ein reichliches Nachtessen und sinken bald darauf in einen tiefen Schlaf.


Samstag, 15. Tag: Wir geniessen das ausgiebige Zmörgele, genauso wie die heutige Rundtour. Sich vor uns windende Strassen begleiten uns nördlich des Inn. Das töffparadiesische Berwangtal führt uns über die österreichisch/deutsche Grenze nach Garmisch. Die Sprungschanze ist schon alleine wegen der Architektur einen kurzen Halt wert. Dann hat uns Österreich wieder. Über eine Hochebene gehen wir in den Sinkflug zum Inntal über. Wir beschliessen den Tag mit einem Nachtessen auf der Terrasse und fallen danach ausserordentlich satt in einen tiefen Schlaf.


Sonntag, 16. Tag: Etwas wehmütig wird uns bewusst, dass dieses unser letztes Frühstück in der Fremde ist. Die Vorfreude, schon bald wieder in unserem eigenen Bett zu schlafen, zieht uns langsam und stetig Richtung Schweiz. Wir kurven auf und über ein paar Pässe und verabschieden uns in der Nähe von Feldkirch. Nach der offiziellen Verabschiedung löst sich die Reisegemeinschaft auf und fährt auf individuellen Wegen nach Hause.



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