Reiseprogramm Ostdeutschland


Mittwoch, 1. Tag: Individuelle Anreise mit unseren Motorrädern nach Worb, zum Sitz von Superb! Wir treffen uns um 9:00h, am Sitz von Superb! Bodengasse 14, 3076 Worb. Bei Kaffee und Gipfeli erfahren wir die letzten Infos zum Reisebeginn und bekommen Antworten auf unsere Fragen. Bald darauf satteln wir uns auf unsere Töffs und starten zu unserem Superb! Abenteuer. Wir verlassen bald die Schweiz und wedeln, ab und an begleitet durch die kecke, junge Donau; durch den Ostschwarzwald bis nach Ulm, zu unserer Unterkunft, die uns für einen „one night stand“ willkommen heisst.


Donnerstag, 2. Tag: Wir Frühstücken ausgiebig und satteln bald darauf unsere Reitgeräte. Wir starten in Ulm, Richtung Bayreuth im Markgräfler Land. Der Wirkungsort von Richard Wagner, ist unser heutiger Zielort. Weil der Weg aber nach wie vor das Ziel ist, kreuzen wir die Romantische Strasse, machen einen kurzen Halt in Nördlingen und geniessen unsere Fahrt bis zu unserer Residenz für diese Nacht. Nach dem Nachtessen gelingt uns bestimmt noch ein interessanter Spaziergang durch eine spannende Stadt, bevor wir müde und satt in einem weichen Bett entschlummern.


Freitag, 3. Tag: Erwartungsfroh sitzen wir bei einem königlichen Zmorge. Heute fahren wir über die Grenze nach Tschechien und von dort wieder zurück in die Ländereien der ehemaligen DDR. Eger, Franzens- und Karlsbad liegen auf unserer Route sowie ein riesiges Tagbau-Bergwerk und laden ein, eine kurze Zeit mit ihnen zu geniessen. Bald darauf hat uns der Osten von Deutschland wieder. Nach dem Grenzübertritt sind wir rasch in unserer idyllischen Unterkunft und sinnieren beim Nachtessen, kauend über den an Eindrücken reichen Tag. Ein kuschliges Bett entführt uns bald ins Land der süssen Träume.


Samstag, 4. Tag: Wir starten nach einem deftigen Frühstück in einen super ereignisreichen Tag. Wir streifen Olbernau, das den Beginn der Erzgebirgskammstrasse an der Tschechischen Grenze markiert. Die Grenze zu Tschechien ist eine Zeit lang unser treuer Begleiter, bis nach Oberwiesenthal. Dort füllen wir unsere Bäuche mit hiesigen Spezialitäten. Eine kurzen Stippvisite auf den Fichtelberg (höchste Erhebung in Ostdeutschland) lässt uns in Richtung Annaberg Bucholz fahren. Dabei fahren wir entlang einer historische Schmalspurbahnstrecke durch typische Erzgebirgsdörfer wie Neudorf und Cranzahl. Annaberg lädt zu einem kurzen Halt. Wir lernen je nach Lust und Zeit die Altstad mit der typischen Bergbaugeschichte kennen. Das Thermalbad Wiesenbad und danach Zschopau, wo bis 2001 die ostdeutsche Motorradmarke MZ gebaut wurde, sind unsere nächsten Ziele. Durch typische Erzgebirge-Ortschaften kurven wir nach Augustusburg. Dort warten die Burg und das Motorradmuseum, auf uns. Reich gefüttert an Wissen, steuern wir über Rauhenstein, Lengefeld und Seiffen wieder zurück zu unserem Hotel.


Sonntag, 5. Tag: Heute fahren wir wieder nach Tschechien und langen deshalb beim Frühstück ordentlich zu. Auf verschlungenen Wegen zirkeln wir uns der Bikerhöhle entgegen, geniessen einen kurzen Halt und lassen uns mit freudiger Erregung von der Metropole Dresden anziehen. Wir schnuppern, nach dem Nachtessen, schon toll an Geschichte und Kultur und versinken neugierig ins Land der süssen Träume.


Montag, 6. Tag: Nach dem Frühstück trösten wir unsere Töffs und lassen sie, etwas entäuscht und traurig auf ihre Seitenständer gelehnt, zurück. Dresden heisst uns freudig Willkommen, kokketiert hinreisend mit Geschichte, Architektur, Gastlichkeit und kleinen Überraschungen so gekonnt, dass ein Wiedersehen sehr wahrscheinlich wird. Alles fein säuberlich orchestriert von unserem Tourguide Udo. Abends warten wir satt und reich an Eindrücken auf einen tiefen und erholsamen Schlaf, der uns in süsse Träumereien entführt.


Dienstag, 7. Tag: Mein Name ist Schweiz. Sächsische Schweiz. Heute lernen wir sie kennen. So wohlklingende Namen wie Bastei und Erzgebirgskamm. Alles fein säuberlich dekoriert mit grünen Wäldern, glitzernden Bächen und herzhaft begleitet mit Kurven ohne Ende. Das alles macht uns beim Frühstück ungeduldig und hektisch. Wir geniessen bis zum Abwinken und haben beim Nachtessen viel zu erzählen. Einschlafen mit diesem Reichtum an Eindrücken wird heute Abend echt nicht leicht.


Mittwoch, 8. Tag: Rundtour Erzgebirge: Um neun Uhr sitzen alle, nach einem vollmundigen Frühstück, erwartungsfroh im Sattel und geben ihren eisenrössern gemütlich die Sporen. Unsere erste Rast planen wir am Viadukt Markersbach, einer Leichtbaubrücke aus dem Jahre 1889. Dort lockt uns aber schon Klingenthal. Ein bekannter Wintersportort und eine Stadt der Musik, die wir über die Bergbaustadt Johanngeorgenstadt erfahren. An der Sprungschanze geniessen wir eine kurze Rast. Wir folgen der Strasse weiter durch das Vogtland und die typischen Dörfer und Kleinstädte darin, wie Auerbach, Rodewisch und Voigtsgrün bis nach Zwickau – der Heimatstadt von Robert Schuhmann und unserem Guide Udo. Dort füllen wir unsere Foodreservoirs mit Mittagessen und verdauen während wir durch die Innenstadt und den historischen Markt schlender und vor dem Dom staunen. Zeit wird’s langsam wieder ins Hotel zu fahren. Und das tun wir auch, über die Bergbaustadt Stollberg, zurück zu unserem heimeligen Hotel.


Donnerstag, 9. Tag: Nochmals begleitet uns frische Erzgebirgsluft zum Frühstück. Aber ab jetzt heisst es für uns, mit leisem Wehmut, „Go west“ und wir kurven uns zurück nach Bayern immer näher an die Schweiz. Vielleicht gelingt uns noch ein kurzer Stadtspaziergang in Regensburg oder ein flanieren an der Donau, nach dem Nachtessen. Und vielleicht treffen wir sogar noch die Mama von Max!!


Freitag, 10. Tag: Die Strassen strecken und legen sich je näher wir uns an die Ufer des Bodensees kurven. Das alles lässt sich nach einem reichen Zmorge leicht nachweisen, weil wir, obwohl heute viele Kilometer geplant sind, doch alles in kurzer Zeit erfahrbar wird. Die letzte Nacht, als illustre Gemeinschaft, lässt uns knapp an der Grenze zur Schweiz, in tollen Erinnerungen schwelgen und abenteuerliche Träume sind garantiert.


Samstag, 11. Tag: Nach dem letzten Zmorge mit unserer Gruppe, fahren wir am Vormittag über die Grenze in die Schweiz. Wir verabschieden uns und lösen die Gemeinschaft langsam auf. Nach einer raschen Fahrt bis wir vor unserer Haustüre bei der wir den Töff auf den Ständer hieven, ist das Superb! Ostdeutschlandabenteuer für dieses Jahr erfüllt. Schön war’s. Bis auf ein andermal.



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